Qi Gong

Zurückgehen, um Anlauf zu nehmen

Qi Gong ist eine Form der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und auf eine Jahrtausende alte, bewährte Tradition zurückzuführen. Es geht um die Kombination von Bewegung, kontrollierter Atmung und Meditation.

Nach dem Verständnis der traditionellen chinesischen Medizin entstehen Krankheiten dann, wenn die Lebensenergie Qi in den Meridianen nicht frei fließen kann. Ursachen dafür sind vielfältig und reichen von Wetterfühligkeit, über Stress bis zu extremen Emotionen.

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Gleichgewicht

Durch die Übungen werden Stoffwechselvorgänge aktiviert und Energieblockaden gelöst. Ziel ist es, die inneren Energien zu harmonisieren und zu stärken, Verspannungen zu lösen und die eigene Körperwahrnehmung zu schärfen.

Qi Gong belohnt alle, die sich bewusst und ernsthaft dazu entschließen, die körpereigenen Energien konsequent zu stabilisieren und zu regenerieren.

Mit dem Ziel, den bisherigen Ausnahmezustand allmählich zum Normalzustand werden zu lassen: Sobald Energien ungehindert fließen können, sind Körper und Geist im Gleichgewicht.

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Begegnung

Die täglichen 20 Minuten Qi Gong werden zum Termin mit dem Ich. Zeit sich wahrzunehmen, die eigene Energie zu aktivieren, als Vorbereitung für den Tag, um regeneriert und unbelastet den (Feier-)Abend zu genießen.

Je länger die Übungszeit ist, desto intensiver entfaltet sich die Wirkung. Es gibt Übungen für jedes Alter und jeden Gesundheitszustand, im Stehen, Sitzen und Liegen. Somit kann jeder Qi Gong erlernen und ausüben.

Idealerweise sollte Qi Gong im Freien ausgeübt werden – in der Natur, auf einem Berg, in einer friedlichen Umgebung. Selbstverständlich gelingen die Übungen auch in geschlossenen Räumen, auf dem Balkon oder im Garten.